Mondscheinkinder_
Der Film von Manuela Stacke erzählt die Geschichte des sechsjährigen Paul, der an der unheilbaren Mond- scheinkrankheit leidet. Seine Schwester Lisa erfindet für ihn eine Phantasiewelt, um sein eingeschlossenes Leben hinter UV-Schutzfolien etwas aufzuhellen.
Die Filmmusik enstandt zusammen mit Emannuel Hoisl und wurde mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg unter der Leitung von Bernd Wefelmeyer in der Scoring Stage Berlin eingespielt.
Der Film gewann den Max Ophüls Publikumspreis, wurde auf dem Filmfest Emden mit dem Förderpreis des Medienfonds German Filmproductions ausgezeichnet, überzeugte auf dem Filmfestival Montréal und erhielt den Special Jury Award 2007, und gewann als bester deutscher Kinder-/Jugendfilm den goldenen Spatzen, ausgeschrieben von MDR, RTL, und ZDF.
Presse-Zitate_
Lisa ist Pauls wärmendes Sonnensystem. Um ihre Geschichten, die im Film als Animation mit großem Orchester-Soundtrack unterlegt sind, kreist sein erbärmliches kleines Leben und macht ihn für Stunden zum wenn auch angeschlagenen Helden. [...] Dass dieser Film ein Debut ist, merkt man ihm nicht an. Hier stimmt alles von der Auswahl der Charaktere, dem Drehbuch, über die Kameraführung bis zum Soundtrack [...].
Die Welt vom 13.12.06
Dieser Film ist ein Geiselnehmer. Er wirft uns mit der Gewalt eines Raketenstarts in den Kinosessel zurück und raubt für 90 Minuten jedes Recht auf emotionale und sonstige Selbstbestimmung. [...]
Und wie unverfroren "Mondscheinkinder" alle geltenden Tabus bricht, dicke Flokati-Klangteppiche unterlegt, wo doch jeder weiß, dass Klangteppiche das Allerletzte sind! Und ist er nicht melodramatischer als jedes Hollywood-Melodram? Ja, man möchte sich wehren, aber - alles stimmt.
Tagesspiegel vom 30.01.06
Die Sequenzen, in denen Lisa mit ihren Geschichten eine Art von Parallelwelt für Paul entwirft, werden als Animation dargestellt, und es ertönt eine giga-galaktische Weltraum-Musik [...].
Kino-Zeit vom 18.12.06
Ein wunderschön erzähltes Märchen, das mit Leichtigkeit und sensiblem Ernst ein schwieriges Thema angeht. Bezaubernde Bilder, liebevolle Ausstattung und fulminante Musik machen den Film zu einem fantastischen Erlebnis.
FilmZ vom 29.11.06
Die der Emotionalisierung dienende, vom Filmorchester Babelsberg eingespielte Filmmusik bewegt sich auf dem schmalen Grad zwischen "fesselnd" und "überwältigend".
Vision Kino - Online vom 11.10.06
Mit der feinfühligen Erzählung einer ersten Liebe im Schatten einer unheilbaren Krankheit kann endlich wieder ein Familienfilm aus Deutschland den nordischen Vorbildern das Wasser reichen. Dieser weckt auch bei den Erwachsenen tiefe Emotionen, denen man sich außerhalb des dunklen Kinosaales nur selten stellt und die weit über das eigentliche Thema hinaus weisen.
Filmstarts - Online vom 24.10.06
Der Film macht alles richtig. Er ist sentimental, ohne kitschig zu sein, ist emotional, ohne einseitig zu werden und ist fantasievoll, ohne die traurige Realität seines Themas zu vergessen.
Screenshot-online vom 14.12.06
Ein packendes Melodram mit viel Mut zur Emotion. [...] Mit diesem anrührenden Familienfilm ist ein Regieerstling mit großem Kinopotential gelungen.
Filmecho - Online vom 02.11.06
Wir haben das gehört und sofort gewusst, das ist es: Diese kleine, einfache Animation mit so einer Riesenmusik klang großartig!
Directors Statement von Manuela Stacke
Weiterführende Links_
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