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Narrenspiel_

Der Film von Markus F. Adrian erzählt die Reise eines unglücklichen Paares in einem klapprigen Wohnmobil. Ein Anhalter erscheint, den Stefan und seine Freundin Claudia auf ihrem Weg an die Küste mitnehmen: ein professioneller Puppenspieler. Mit seiner Handpuppe Zacharias versucht er das junge Paar zu verzaubern. Doch irgendetwas stimmt nicht: Die Stimmung wird ernster, als die Puppe scheinbar ein Eigenleben entwickelt. In Stefan kommt die Ahnung auf, dass er den Puppenspieler kennt. Ein Spiel beginnt, das für das Paar in jeder Hinsicht immer gefährlicher wird.

Komponiert und Produziert wurde zusammen mit Emannuel Hoisl. Als Hauptinstrument für das strange Roadmovie wurde ein offener Flügel mit Fingern gezupft. Die teilweise vierhändig gespielten Seqeunzen wurden zu einem ganz eigenen, in der Klangcharakteristik und Spielweise einzigartigem, "Narrenspiel" gesamplet.

Der Film gewann den
Förderpreis des Deutschen Films auf dem Filmfest München.

Presse-Zitate_

Ein Wohnmobil, ein Pärchen und ein Anhalter mit einer unheimlichen Handpuppe - Zutaten für einen Low-Budget-Film, der aus seinen begrenz­ten Mitteln das Beste herausholt und auf dem Münchner Filmfest den Förderpreis fürs Drehbuch erhielt.
TV-Spielfilm vom 20.11.08

Hier entwickelt sich eine kleine Geschichte um drei Figuren kontinuierlich zu einem ausgewachsenen Psychothriller, der es trotz seiner limitierten Produktionsmittel äußerst geschickt versteht, die genrespezifischen Mittel gewinnbringend zu nutzen. [...] Narrenspiel ist ein kleines, schmutziges Kammerspiel, überzeugend gespielt, spannend inszeniert und dadurch weitaus wirkungsvoller als so manch anderer Kinofilm etablierterer Filmemacher.
Schnitt - das Filmmagazin vom 13.07.08

In 'Narrenspiel' fährt ein junges Paar gemeinsam in Urlaub, um seine Beziehung zu retten. Als die beiden einen Anhalter mit einer Handpuppe mitnehmen, entwickelt sich die Geschichte in eine unheimliche Richtung. Schauspielerin Caroline Herfurth ('Das Wunder von Berlin') betonte in ihrer Laudatio die Bedeutung einer guten Geschichte: 'Ein gutes Drehbuch ist für mich als Schauspielerin wie ein Aphrodisiakum - es macht Lust. Ohne eine gute Geschichte ist ein Schauspieler nichts.'
Tagesspiegel vom 25.06.08

Weiterführende Links_

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